Noah Gordon

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Amerika Ende der zwanziger Jahre, ein Land, zerrissen zwischen unvorstellbarer Armut und berauschendem Überfluß. Michael Kind, ausersehen, eine große Karriere zu machen, kann sich nicht einfügen in die Welt der Reichen. Die zufällige Begegnung mit einem Rabbi verändert sein Leben. Als Prediger zieht er zu demütigen und stolzen, gläubigen und ungläubigen, bescheidenen und prunksüchtigen Menschen. Und er lernt Leslie kennen, eine Konvertitin, die zur großen Liebe seines Lebens wird.  


 

 


Noah Gordon wurde 1926 in Massachusetts geboren. Nach dem Studium wandte er sich dem Journalismus zu und arbeitete als wissenschaftlicher Redakteur beim Bostoner "Herald". Er hat drei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in Brookline, Massachusetts.



Die Kurzbeschreibung ist sehr dürftig und lässt den ganzen Anfang aus. Es beginnt nämlich, als Michael noch ein Kind ist. - Sein Großvater, ein praktizierender Jude, kann über Michael die jüdische Lebensweise seines Sohnes und seiner Schwiegertochter beeinflussen, die dem jüdischen abgeneigt war....als aber der Kleine zu Hause erzählt, er woll auch diese jüdischen Bräuche und Sitten leben, geschieht das unwillkürlich - haben die Eltern auf den Alten  nicht gehört, so ist es ihr kleiner Sohn Michael, der sie dazu bringt, zu den alten Bräuchen zurückzukehren.....
Und der Name *Kind* ist auch nur eine Abkürzung, (ursprünglich Levkind....das war der Vater von Michael,  der hatte eine Miederwarenfabrik und *entjüdischte* den Namen, ließ also das Lev weg, daraus wurde Kind) aus geschäftlichen Gründen. 
Der Vater von Michael betreibt eine kleine Fabrik für Büsten- und Hüfthalter, und Michael beginnt dort eine Lehre als 14-jähriger.
Danach beginnt er ein Studium.

Das Buch war sehr unterhaltsam zu lesen, sehr informativ, erzählt z.b. wie die zukünftige Frau von Michael, eine Christin, und zudem noch Tochter eines Pfarrers, übertritt zum jüdischen Glauben, was da alles zu bewerkstelligen war und sie eine bestimmte Ausdrucksweise haben musste, um zu begründen, warum sie Jüdin werden will; denn nicht jeder kann so einfach Jude werden.....
Dann ihre Taufe und das Drum und Dran, der Werdegang des jungen Rabbi Michael, interessant auch die Bezahlung und Bereitstellung von Spenden, wie sie *eingetrieben* werden, usw. usf.....
Alles in allem ein sehr emfpehlenswertes Buch, spannend, in Einzelheiten gehend, versuchend, die Hintergründe darzulegen....

Also, zu den anderen von Gordon Noah gehört es dazu, wenn es auch an einen *Schamanen* oder wie die anderen alle heissen, nicht herankommt....nicht wegen seines Inhalts, sondern wegen der Kürze und Beschränkung auf *nur* ca. 40 Jahre......
Ich wünsche viel Spass beim Lesen, solltest du dich dazu entschließen....