Ann-Kathrin Karschnick

 

karschn_kara I karschn_kara II

karschn_kara III

 

Meine Inhaltsangabe

I. Der Sturm
Kara lebt in einem Phantasieland in einem Phantasieort in einer kleinen Familie. Während sie zur Mutter ein sehr gutes Verhältnis hat, ist das zum Vater und Bruder sehr belastet; so steht ihre Hochzeit bevor mit einem von ihrem Vater ausgesuchten Mann, der ähnliche Charaktereigenschaften hat wie Vater und Bruder, und den sie nicht liebt.

Als sie mit ihrer Mutter zusammen in den Ort geht um den Stoff für ihr Hochzeitskleid auszusuchen und Einkäufe zu erledigen auf dem Markt, begegnet sie einer alten, hutzligen Frau, die vor ihren Augen auf der Straße stirbt. Komisch war, dass sie diese Frau mit Namen ansprach, also sie kennen musste. Diese Begegnung bekommt später eine sehr wichtige Bedeutung. Sie nimmt der angeblich toten Frau ein Pergament und einen Ring ab und versteckt beides in ihrem Umhang.
Karas Hochzeitstag ist also da, alle gehen zur Kirche zur Trauung. Kurz bevor die Ehe geschlossen wird, entsteht ein furchtbarer, noch nie da gewesener Sturm, der in der Kirche wütet, es wird sogar ein Schneesturm. Alle Leute verlassen panikartig die Kirche, Kara flüchtet, sie sieht ihre Familie und andere Leute die verschüttet sind. Sie kann sich retten und nimmt ein Pferd von der Kutsche und reitet aus der Stadt.

Sie bemerkt, dass schon nach kurzer Zeit kein Sturm mehr da ist und das Wetter ganz normal ist. Sie entschließt sich, die Stadt zu verlassen und somit dieser Hochzeit zu entkommen. Auf ihrer Flucht begegnet sie einigen Leuten, auch in einem Dorf kommt sie unter, wo sie eine Freundin und u.a. auch einen guten Freund, Tomo, findet. Sie hatte vorher eine sehr seltsame Begegnung mit gefährlichen Tieren, *Knots* genannt. Und wie durch ein Wunder war sie ihnen entkommen.
Dennoch wird sie verletzt, von Tomo in das Dorf gebracht und wird von den Leuten über ein Jahr, so lange dauerte ihre Bewusstlosigkeit, gepflegt. Sie erfährt, dass noch niemals vorher jemand einen Angriff dieser Knots überlebt hatte und sie wird bestaunt, weil sie überhaupt noch lebt.

Aus verschiedenen Gründen verlässt sie aber dieses gastliche Dorf und beschließt, sich auf eine Reise nach Taros zu machen.

Mittlerweile hat sie ein kleines Haustier, Nobolob genannt, mit Namen Taps. Sie verlässt mit ihrem eigenen Pferd, einem schwarzen Hengst, dieses Dorf, auch Taps ist wieder dabei und sie erlebt viele Abenteuer, ob in Höhlen oder mit anderen Leuten oder Tieren.

II. Taros
Als sie vor den Toren von Taros angelangt ist sieht sie, dass die Stadt brennt. Und sie möchte jetzt den Menschen helfen, sie und ihre Kinder retten und sie organisiert die konfuse Flucht, stößt bis zum Schloss vor, das auch in Brand steht. Dort verschafft sie sich Zugang, gerät auch in Verliese und durch zahllose Räumlichkeiten dieses Schlosses, der Herrscher wird vermisst, und sie sucht ihn, findet ihn auch schließlich und rettet ihm das Leben, er bekommt aber nicht mit, dass sie das ist, sie wird nicht als Frau erkannt, sondern die Leute meinen, sie wäre ein Mann. Ihr langes Haar hatte sie, nachdem es Feuer gefangen hatte, abgeschnitten, und verhüllt durch ihren großen Umhang erkennt sie niemand als Frau. - Sie rettete auch einen Mann, der sie schließlich auf ihrer weiteren Reise begleitet, und sie erfährt, dass ein Angriff eines anderen Landes auf Taros bevorsteht, also ein Krieg geplant ist. Sie macht sich also auf, sie möchte aufgrund ihrer Informationen diesen Krieg verhindern und macht sich wieder auf den Weg. Sie nimmt den Verletzten auf ihrem Pferd mit, und zusammen mit Taps macht sie sich auf den Weg.

III. Die Kinder der Götter
Kara ist unterwegs, mittlerweile ist auch Tomo zu ihr gestoßen, der sie gesucht hatte, sie reiten also zu dritt, mit dabei auch Taps, und verfolgen einen Boten des *Bösen Gottes*, der im Norden des Götterreiches Jaron lebt. Dieser böse Gott hat sich mit dem guten Gott vor langer Zeit verkracht, und er möchte dem guten Gott sein Land und somit auch die Menschen entreißen, um seine Vorstellungen, wie das Land und die Leute künftig sein sollen, zu verwirklichen. - Das muss Kara verhindern. So verfolgen sie also diesen Boten des bösen Gottes.
Auf dieser Reise trennt sich Kara eines Abends von ihren Begleitern, nur Taps ist bei ihr, und sie erlebt sehr seltsame Sachen. Sie kommt an einen See, dort erscheint ihr die Göttin Init.

Kara findet das Schloss der Göttin Init und ihres Göttergatten im Götterreich Jaron. Sie erfährt, dass sie eigentlich die Tochter dieser Göttin ist. Und sie wird nun geschult, um gegen künftige Gefahren, die ihr Auftrag mit sich bringen wird, gefeit zu ein. Sie wird ein Jahr trainiert und geschult. Allerdings ist dieses Jahr nur in diesem Schloss ein Jahr, bei ihren Begleitern sind das nur Minuten. In der Götterwelt geht die Zeit viel langsamer voran als bei normalen Menschen.
Sie kehrt nach dieser Zeit wieder zu ihren Begleitern zurück und sie verfolgen weiter den Boten des bösen Gottes, ein Krieg zwischen diesen beiden Völkern steht bevor, und Kara hat den Auftrag, diesen zu verhindern. Bei vielen Abenteuern, die ihr nun bevorstehen, kommen ihr ihre Trainingsübungen zu Gute und sie kann letztendlich den Krieg in letzter Minute beenden, der schon begonnen hatte.
Tomo gibt sich zu erkennen, bzw. wird erkannt als der totgeglaubte Sohn eines anderen Herrschers. Kara hat sich inzwischen in ihn verliebt und sie glaubt nun, da er ein Herrschersohn ist, dass sie niemals mit ihm zusammen sein kann. Aber Tomo bekennt sich zu ihr, sie werden ein Paar. Zwischenzeitlich hat ein Mitglied des Herrscherhauses auch ihre Mutter in das Schloss geholt, als Köchin, nachdem ihr Mann und ihr Sohn verstorben waren. Kara trifft ihre Mutter, die ja eigentlich nicht ihre Mutter ist, und sie erzählen sich ihre ganzen Erlebnisse der letzten drei Jahre. Ein Jahr später ist Hochzeit, Kara heiratet Tomo und ihre Mutter ihren Freund aus dem Herrscherhaus. Kara geht mit Tomo zurück in ihre Heimatstadt, wo Tomo jetzt der Herrscher ist. Wiederum nach einem Jahr bekommt Kara Zwillinge, einen Jungen und ein Mädchen, wobei beide ihren Eltern aufs Haar gleichen.

 

 

Die Autorin stellt sich selbst vor:

"Mein Name ist Ann-Kathrin Karschnick, ich bin 20 Jahre alt und auf dieser Seite möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Geboren wurde ich am 17.09.1985 in Reinbek bei Hamburg. Bis zum 10.ten Lebensjahr wohnte ich mit meiner Familie in der Stadt Schwarzenbek. 1995 sind wir dann ins Nachbardorf Brunstorf gezogen. Nach einem kurzem Zwischenstopp in Geesthacht bin ich vor kurzem mit meinem Verlobten zurück nach Schwarzenbek gezogen. Ich habe erfolgreich meinen Realschulabschluss absolviert, sowie danach die Lehre zur Bankkauffrau beendet. Derzeit arbeite ich in der Lohnabrechnung einer Hamburger Reederei, was mir sehr viel Spaß macht. Wenn ich jetzt anfangen sollte meine ganzen Hobby's und Vorlieben aufzuführen, würde diese Seite nicht reichen. Deshalb beschränke ich mich auf die wichtigsten. Ich liebe das Schreiben, aber auch das Lesen von Büchern kommt bei mir nicht zu kurz. Ausserdem puzzle und spiele ich sehr gerne oder gehe ins Kino. Sehr wichtig ist mir natürlich auch meine Familie. "

"Wie kam ich auf die Idee, ein Buch bzw. gleich drei zu schreiben?

Eines Abends, an dem ich nichts anderes zu tun hatte, griff ich nach einigen Buntstiften und einem Blatt Papier. Warum ich auf diese Idee kam, weiß ich bis heute nicht. Jedenfalls fing ich an zu malen. Schließlich, nach ungefähr zwei Stunden, kam eine Landkarte dabei heraus, die eine komplett neue Welt mit Flüssen, Seen, Gebirgen und Ländern zeigte. Vom Fieber gepackt, begann ich die gesamt Landkarte zu beschriften, was schließlich dazu führte, dass ich mir auch Menschen ausdachte, die dort lebten. Einen Abend später begann ich die Geschichten, die mir im Kopf umherspuckten, an meinem PC zu dieser Trilogie zusammenzufassen."

 

"Wie entstand die Geschichte um Kara herum?

Die Geschichte entstand und entwickelte sich immer spontan. Meist setzte ich mich abends vor den Computer, las noch einmal den letzten Absatz und begann weiter zu schreiben. Die Ideen wie es mit Kara weiter gehen sollte, kamen mir meist direkt beim Schreiben. Als ich anfing das Buch zu schreiben wusste ich noch nicht wie die Geschichte enden würde. Einzig die Idee der Magie wollte ich von vornherein in die Geschichte einbauen. Wie lange hat es gedauert, die Bücher zu schreiben? Ungefähr ein halbes Jahr für das reine Schreiben, ohne ein Wort korrigiert zu haben. Die Korrektur hat noch einmal ungefähr zwei Monate in Anspruch genommen. Sollte trotzdem noch jemand Rechtschreib- oder Grammatikfehler finden, so kann er mir gerne eine Kontaktmail schicken. "

 

"Wie kam es zur Veröffentlichung?

Als ich im Januar 2006 das letzte Wort des dritten Buches geschrieben hatte, wollte ich natürlich die Bücher auch gerne veröffentlichen. Ich war mir aber nicht sicher, ob es überhaupt anderen Menschen, außer mir, gefiel. Also druckte ich mir die Bücher zu Hause aus, und ließ sie in einem Copy Shop binden. Als erstes gab ich sie meiner Mutter zu lesen. Gut, werden jetzt viele denken, es ist ihre Mutter. Mütter sagen sicher nichts gegen die Bücher der eigenen Tochter. Aber da kennen Sie meine Mutter nicht. Nachdem Sie die drei Bücher innerhalb einer Woche gelesen hatte, zeigte Sie mir Rechtschreibfehler auf und hatte an einigen Stellen Verbesserungsvorschläge. Als nächstes las eine Freundin die Bücher, auch sie fand noch einige Fehler, die ich korrigierte. Mit diesen Korrekturen versuchte ich vorsichtig mein Glück bei einigen größeren Verlagen. Natürlich ohne Erfolg. Die meisten Verlage antworteten erst gar nicht oder schrieben sofort eine Absage. Etwas demotivierter begann ich mein Manuskript bei kleineren Verlagen einzureichen. Immerhin bekam ich dort schon mal eine Antwort. Mein Herz blieb allerdings fast stehen, als ich den Zuschuss las, den ich zahlen sollte: 8000 €!!! Da war ich an der Reihe, die Absagen zu erteilen. Ich bekam noch einige solcher Angebote, die ich dankend ablehnte. Durch Zufall stieß ich durch eine bekannte Suchmaschine auf die Seite des MV-Verlages. Neugierig, wie ich bin, las ich deren Angebote. Auf den ersten Blick fiel mir nichts Ungewöhnliches auf und das machte mich stutzig. Ich begann mich über den Verlag im Internet zu erkundigen, doch nirgends konnte ich schlechte Erfahrungen von anderen Autoren mit dem Verlag finden. Schnell hatte ich Kontakt mit dem Verlag aufgenommen. Freundlich bekam ich ebenso schnell eine Antwort. Mir wurde ein faires Angebot unterbreitet, welches ich nach kurzem Überlegen annahm. Nun galt es nur noch ein Problem aus der Welt zu schaffen. Immer noch waren einige Rechtschreibfehler in meinem Manuskript und die mussten beseitigt werden. Ein Lektorat war mir zu teuer, da bot sich mir Hilfe von einer weiteren Freundin an. Franziska hatte sich mit Ihrem Freund Marco angeboten, mir die Bücher zu korrigieren. Da alles nun sehr schnell gehen musste, möchte ich an dieser Stelle den beiden noch mal besonders danken. Sie haben sich die Nächte um die Ohren geschlagen, um mit mir an den Büchern zu arbeiten. Zum Schluss wollte ich natürlich auch eine Art "Erkennungszeichen" für die Bücher haben. Mit diesem Anliegen habe ich mich an die Firma nbatwork.de gewandt. Dabei ist ein sehr schönes Bild herausgekommen, das Sie auch auf jedem meiner Bücher wieder finden. In einigen Wochen können die Bücher über Amazon.de, über den Verlag oder über mich bestellen. "
"Wie gehts weiter? Im Moment schreibe ich an einem weiteren Buch, wobei ich nicht genau sagen kann, ob es bei einem Buch bleiben wird. Die Geschichte wird wieder von Kara und ihrer Magie handeln und teilweise auf der alten Handlung aufbauen. Voraussichtlicher Titel: Kara - Der blutrote Mond. "

 

Das ist eine sehr phantasievoll ausgestaltete Geschichte, bzw. ein Roman in drei Teilen. Man könnte es aber auch Märchen nennen. Es liest sich angenehm, ist sehr spannend. Schwierig waren sicher die Darstellung dieses altertümlichen Krieges und die Beschreibung der Stellung der Krieger und ihre Agitationen.

Die Autorin schildert mit viel Liebe zum Detail die abenteuerliche Geschichte von Kara, die ganz harmlos beginnt mit einem Besuch auf dem Markt einer imaginären Stadt, in einer imaginären Zeit in einem imaginären Land. Und dann weiterführt in die Welt der Geister, Götter, Gnomen und ungewöhnlichen Tiere und Menschen. Viele Dinge, zu denen sie irgendwie gekommen ist, z.B. dieses Pergament, dieser Ring, aber auch dieses Schwert, haben magische Kräfte und ihre Bedeutung zieht sich durch die ganze Trilogie und sind Kara schließlich dabei behilflich, dass das Gute zum Schluss siegt.

Sehr interessant fand ich die vielen außergewöhnlichen Namen für Phantasielebewesen. Es kommen nicht nur Menschen und Tiere vor, sondern auch Tier-Menschen, oder Mensch-Tiere.

Alles ist sehr ausführlich geschildert, wenn auch sprachlich oft etwas unbeholfen. Und für mich sehr schade, dass so zahlreiche grammatische Unebenheiten vorkommen, dass Interpunktionen willkürlich gesetzt zu sein scheinen, auch Rechtschreibfehler sind häufig zu finden.

Aber wenn wir das alles außer Acht lassen, dann ist es ein sehr gelungenes Erstlingswerk der Autorin, und ich kann sehr empfehlen es zu lesen, sich in diese Phantasiewelten entführen zu lassen.
Diese Trilogie ist für Erwachsene geeignet, aber auch sehr gut bereits für Kinder und Jugendliche!